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Atomkraft Nein Danke

19. März 2011: Diepholzer Aufruf

Unser Mitgefühl gilt der Bevölkerung Japans, die mit dem Erdbeben, dem nachfolgenden Tsunami und mit den atomaren Katastrophen dreifach getroffen ist.

Die Ereignisse zeigen uns zum wiederholten Mal, dass Naturkatastrophen nicht vorhersehbar sind und wir deren Folgen ausgeliefert sind.

Die Folgen von Naturkatastrophen, auch das lehrt die Erfahrung, sind bei allem damit verbundenem Leid und Elend zeitlich und örtlich begrenzt.

Die atomare Katastrophe zeigt uns, dass die Nutzung der Kernenergie in dieser Form für die Menschheit nicht beherrschbar ist und die Folgen für eine wesentlich längere Zeit als bei Naturkatastrophen wirksam sein werden.

Die Erkenntnis wird wieder bestätigt: Dieser Irrweg darf nicht weiter beschritten werden.

Deshalb war der Ausstiegsbeschluss des Deutschen Bundestages aus dem Jahre 2002 richtig. Die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland aus dem Jahre 2010 war falsch.

Wir fordern deshalb den Deutschen Bundestag auf, diesen Beschluss aufzuheben und zu dem Konsens mit den Betreibern der Kernkraftwerke aus dem Jahre 2002 zurückzukehren.

Erstunterzeichner:
Manfred Albers; Rolf Kramer; Michael Lier; Matthias Müller; Andreas Pawelzik; Klaus Priesmeier; Astrid Schlegel; Wilfried Schröder; Gerd Stötzel; Ludwig Stöver; Hajo Wittich


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