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Mahnwache

17. April 2011: Nächste Anti-Atom-Mahnwache am 18. April

Vor dem Hintergrund der großen Resonanz bei den ersten drei Weyher Anti-Atom-Mahnwachen - Bilder siehe unten - findet auch am Montag, 18. April wieder eine überparteiliche Mahnwache auf dem Kirchweyher Marktplatz statt. Beginn ist um 18. Uhr.

Vor mehr als 50 Personen, darunter Bürgermeister Frank Lemmermann und Landratskandidat Cord Bockhop, erklärte Weyhes SPD-Vorsitzender Herbert Goldack bei der 2. Weyher Anti-Atom-Mahnwache vor den Anwesenden:


"Städte, Gemeinden und Privathaushalte in Niedersachsen sollen den Atomkonzernen den Rücken zukehren und ihre Kundenverträge ändern oder kündigen. In Zukunft soll kein Atomstrom mehr bezogen, sondern, wo immer das möglich ist, auf regenerative Energien zurückgegriffen werden.

Mit der Initiative „Niedersachsens Städte und Gemeinden atomstromfrei" will die SPD erreichen, dass kommunale Energieversorger zum nächstmöglichen Zeitpunkt keinen Atomstrom mehr abnehmen und anbieten. Das Ziel ist, dass die niedersächsischen Kommunen nur noch atomstromfreie Energie für ihre Gebäude und Betriebe beziehen. Es gibt schon jetzt eine ganze Reihe erfolgreicher Beispiele in Niedersachen die zeigen, dass sich unsere Städte, Gemeinden und Land-kreise als Vorreiter auf den Weg gemacht haben. Auch die Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen, indem sie bei ihren Energieversorgern auf atomstromfreie Tarife umsteigen.

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind ein klares Signal in Richtung Atomausstieg. Die Bürgerinnen und Bürger wollen zurück zum Atomausstieg. Da auf die Bundesregierung auch in dieser Frage kein Verlass ist, müssen wir unten anfangen und den Ausstieg aus dem Atomstrom selbst in die Hand nehmen.
Wenn eine breite Mehrheit der Bevölkerung für den Ausstieg sei, dann können sie das auch durch ihr Verhalten als Kunden und Verbraucher bekräftigen.

Die SPD-Weyhe hat bereits beantragt, das die Gemeinde Weyhe für Ihre Anlagen und Gebäude schnellstmöglich auf Atomstrom verzichtet und die Verträge entsprechend umstellt. Dabei befindet sich Weyhe in guter Gesellschaft. Bisher haben bereits Celle, Göttingen, Uelzen, Emden, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg diese Initiative unterstützt.

Wir sind uns sicher, dass sich noch viele weitere Kommunen anschließen werden. Die SPD redet nicht nur vom Ausstieg, wir wollen und wir werden ihn praktisch vorantreiben."

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