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Foto: Martin Sassenberg

16. November 2014: Der 9. November in Weyhe – Erinnern heißt, nicht zu vergessen

Auch in der Gemeinde Weyhe wurden Menschen vom NS-Regime in den Novemberpogromen vom 9.11.1938 verfolgt und ermordet. Initiiert durch die Weyher SPD wurde ihnen am letzten Sonntag durch Rosenniederlegung an den Stolpersteinen von Carl Polak und Johanne Jacobsohn gedacht und ein Zeichen gegen die Taten und gegen das Vergessen gesetzt.
Foto: Martin Sassenberg

Um 15 Uhr starteten die 15 Teilnehmer von der Gedenktafel am Rathaus in Richtung Lahauser Straße. Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Herbstmarktes war auf den Straßen viel los und es schlossen sich spontan weitere Bürger an. Bei den zwei Stolpersteinen angelangt, die an Carl Polak und Johanne Jacobsohn erinnern, wurden Rosen niedergelegt und Kerzen angezündet. Im Anschluss an die Gedenkminute drückte Ratsherr Tevfik Özkan in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Erinnerungskultur aus: „Mit dem Gedenken wollen wir unseren Mitmenschen, die dem nationalsozialistischen Unrechtsregimes in Weyhe und überall zum Opfer fielen, gedenken. Wir haben diese Taten nie vergessen und werden sie nie vergessen.“

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Foto: Martin Sassenberg

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