Zum Inhalt springen

18. Februar 2020: Gegen das Vergessen! Bildung im Vorübergehen!

„Carl-Polak-Straße“, „Geschwister-Scholl-Straße“, „Mekonikusweg“ [...] - Straßennamen wie diese sehen wir oft im alltäglichen Leben in Weyhe. Doch was bedeuten sie, wofür stehen sie und woran erinnern sie? In vielen Fällen begegnen wir Straßennamen, ohne uns über deren Geschichte und Herkunft tiefergehende Gedanken zu machen.

Deshalb hat unsere Fraktion im Rat der Gemeinde Weyhe beantragt, dass es künftig kleine Informationshinweise an bedeutenden, regionsspezifischen oder historischen Straßenschildern geben soll. Ob als Aufkleber mittels QR-Code zu weiterführenden Internetlinks, als Metallplättchen direkt unter dem Straßennahmen oder als Hinweistafel am oder vor dem Straßenschild oder Denkmal – Möglichkeiten der Bildung im Vorübergehen gibt es viele.

Unsere Fraktion bittet deshalb die Gemeindeverwaltung, ein geeignetes Modell für Weyhe zu erarbeiten. Ferner wurde beantragt, bei der Vergabe künftiger Straßennamen auf für Weyhe bedeutende Persönlichkeiten oder regionale und / oder historische Bedeutsamkeiten noch stärker Acht zu geben und diesen Vorrang zu gewähren.

Für unsere Fraktion ist unstrittig und wichtig, dass die politische Bildung weiter und stärker zu fördern ist. Ein nicht unerheblicher Aspekt ist dabei auch eine stärkere Verbindung mit der Gemeinde. Uns ist die Identifikation mit der Gemeinde und der innergemeindliche Zusammenhalt ein Herzensthema. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Vergangenem aus unserer Region. Wir wollen ein Bewusstsein und ein niedrigschwelliges Angebot schaffen, Weyhe zu entdecken und zu erleben.

Der Antrag, der seinen Ursprung in den Reihen der Jusos Weyhe hat,soll ein weiterer Schritt zu einer geschichtsbewussten Gemeinde sein und damit Generationen zusammenbringen sowie das kollektive Gedächtnis stärken.

Vorherige Meldung: Thüringen und die Folgen

Nächste Meldung: Erinnerung an die Weiße Rose

Alle Meldungen